Sotio High von Liuca ================================================================================ Kapitel 2: Der erneute Arztbesuch --------------------------------- Tage waren vergangen, in welchem Mary in dem recht großen Gebäude umherirrte. Immer wieder zu dem ein Jahr älteren Blonden gegangen war und ihn irgendwie überzeugte zu spielen. Selbst wenn er nicht wollte, bevor sie los heulte tat er lieber das was sie wollte. Einige der Lehrer und Aufpasser hier, waren geteilter Meinung was sie beide angingen. Ein Teil fand es nicht schlecht, das sich die beiden anfreundeten und gemeinsam spielten, der Rest nahm dies eher skeptisch auf. Man war sich noch immer nicht sicher, was sie beide anging. Ob es gut oder schlecht war das sie aufeinander hingen und doch waren sie beide an die selben Regeln gehalten. Sie durften nicht das tun was die anderen Kinder taten, sie durften nicht heraus, mussten zu zahlreichen Tests und noch immer wussten sie nicht wieso. Doch für die kleine Schwarzhaarige zählte nur, das sie nun jemanden zum spielen hatte. Die Tests, die an ihr durchgeführt wurden, waren für sie nur „Spielstunden“, weswegen sie auch einfach hinging und das machte was man von ihr wollte. Selbst wenn sie lieber draußen wäre… Die Zeit verging und Tag für Tag fand man die kleine Schwarzhaarige nun beim Blonden Jungen. Mittlerweile wusste Mary sogar seinen Namen, genervt hatte er, ihr diesen vor einigen Tagen gesagt damit sie ihn wenigstens direkt ansprechen konnte und sich nicht immer neuen Namen einfallen lassen würde. Abwartend, blickten nun grüne Augen in die blau Grauen, des einzigen Kindes welches sich im Moment im Raum befand. „Was willst du?“ fragte Brian sie nachdem er merkte sie würde nicht mehr gehen. Abwartend, blickte er die Kleine an, selbst wenn er gerade mal ein Jahr älter war als Sie, er benahm sich nicht gerade wie ein 5 jähriger. Dafür hatte er wohl schon zu viel durchgemacht, Freiwillig war er nicht hier. Seiner Familie hatte man ihn entrissen, der einzige Grund auch wieso er die Schwarzhaarige akzeptierte. Sie erinnerte ihn an eine seiner Geschwister, um welche er sich kümmern durfte, als seine Eltern arbeiten waren und keine Zeit für sie hatten. Sie hatte ebenfalls diese glänzenden Grünen Augen die nicht aufgeben wollte… Seine Geschwister… lange hatte er sie schon nicht mehr gesehen. Sie durften dort bleiben, während er hier war. Seine Eltern hatten ihn mit Kusshand abgeben, sie bekamen Geld dafür das er hier zur Schule ging, was waren das nur für Eltern die ihr Kind wegen Geld einfach abgeben würden… er verachtete sie, schrieb nur ab und an den ein oder anderen Brief an seine Geschwister um zu sehen wie es ihnen ging, mehr war da nicht mehr. Während er nachdachte, war die Kleine nicht von seiner Seite gewichen, hatte sich anscheinend selbst einen Grund dafür überlegt wieso sie hier stand und öffnete nun endlich mal ihren Mund um ihm zu antworten. „Ich darf nicht raus… deswegen will ich mit dir spielen“ meinte sie nur und guckte stur zu ihm hoch. Dieses Spiel hatten sie in letzter Zeit schon oft gespielt, immer und immer wieder versuchte sie ihr Glück und er gab nach aus Langeweile an dem ganzen. „Wieso darfst du nicht raus?“ fragte er nur und blickte sie fraglich an. Er bekam dieselbe Antwort auch immer zu hören, wenn er raus zu den anderen wollte. Was sollte da schon passieren? Sie konnten höchstens krank werden, dreckig werden oder ähnliches. Das eben was auch bei den anderen passierte, während sie alle draußen rumtollten, waren sie beide Tag für Tag hier drinnen und mussten sich von den Lehrern irgendwas gefallen lassen. „Ich weiß es nicht… immer wieder versuch ich es aber ich darf nicht…“ meinte die schwarzhaarige nur zum Blonden. Das mit dem Versuchen hatte er einmal gesehen, wie sie versuchte auf die Fensterbank zu klettern um dann festzustellen das der Griff für das Fenster doch etwas zu hoch war. Schnell waren die Aufpasser da gewesen und hatten sie da runter geholt, ihr eine Predigt gehalten das es gefährlich war. Ob noch mehr war, wusste der Blonde nicht, die Aufpasser hingegen schon, fast jeden Tag versuchte Mary irgendwie raus zu kommen. Entweder schlich sie heimlich mit den anderen hinaus und wurde dann an der Tür erwischt oder sie kletterte irgendwo drauf und versuchte heraus zu kommen, die Sturheit der kleinen war wohl eine der Sachen die sie auszeichnete. Sie gab zumindest nicht aus und versuchte alles um das zu erreichen was sie wollten, selbst wenn sie bisher immer gescheitert war. „Dann kann ich auch nichts dafür, irgendwann werden sie dich schon raus lassen“ und mich ebenfalls, dachte er sich nur dabei und blickte zu ihr rüber. Was nun kam, konnte er sich schon denken, sie würde wieder darauf bestehen das er mit ihr spielte. Was freute er sich daher schon darauf das gleich Pause war und sie was zu essen bekamen, da war sie bisher immer ruhig gewesen. Selbst wenn er nicht wusste was danach immer passierte, er sah sie auf jeden Fall immer erst am nächsten Tag wieder was auch daran lag das die Ärzte der Schule irgendwas mit ihnen versuchten. Einen Stein zum Leuchten bringen, wie oft hatte er das nun schon gemacht? Und immer wieder leuchtete er nur in zwei Farben. Einem starken Gelb Ton, welcher sich des Öfteren in ein Schwarz verwandelte. Was das hieß wusste er nicht, hatte er nur schon mal mitbekommen wie die Ärzte über ihn und auch sie geredet hatten. Sie wären etwas besonderes, kein anderes Kind schaffte es den Stein immer so schnell zum leuchten zu bringen. Der Stein würde ihnen die Magie zeigen, welche sie beherrschten, das sie noch mehr Tests machen wollten. Mehr hatte er nicht mitbekommen, wusste er nur, das sie beide wohl etwas mehr waren als normale Kinder für die Ärzte hier. „Ich will aber jetzt mit dir Spielen“ schmollte sie nur leicht herum. „Ich aber nicht mit dir, außerdem gibt es gleich was zu essen“ meinte er nur und blickte sie ernst an. Gegen ihre Schmollenden und ersten Augen, war er mittlerweile immun. Die ein oder andere Tante hier, wie er sie nannten, konnten ihr dabei selten wiederstehen. Er selbst war eben mit Mädchen aufgewachsen, da war das ein Klacks für ihn. „Ich will aber jetzt“ meinte sie nur wieder und blickte ihn weiter an. Er seufzte nur und schaute zu ihr rüber. „Wenn’s denn sein muss“ meinte er nur während er die Augen verdrehte. Mary freute sich darüber und holte auch direkt den Ball, mit welchem sie spielen wollte. Er selbst hoffte nur, dass er bald seine Ruhe haben würde. Besonders weil es ein Teil der Leute eben nicht gerne sah, das sie beide zusammen hingen. Sie hingegen, war mittlerweile samt Ball zu ihr zurück gekommen und schoss ihn einfach zu ihm hin. Er selbst trat nur leicht zurück und das immer und immer wieder. Während sie sich freute wie ein Honigkuchenpferd, machte er nur leicht gelangweilt mit. Selbst bei ihm hatte sie wohl schon den Trick raus wie sie bekam was sie wollte. Es verging die Zeit, ehe man die Kinder von draußen reinholte und man auf die Suche nach ihnen beiden ging. Als man sie fand, sah man schon an dem Blick, das dieser Anblick nicht das war, was man wollte. Schon wieder sah man sie beide und als Brian die Leiterin des Kindergartens sah, wusste er was nun kommen würde. „Marylin, ich bin dich schon suchen gegangen. Es gibt essen und die Tante Doktor wartet auf dich, komm mit meine Süße“ meinte sie freundlich und blickte die vierjährige an. Mary nickte nur und ließ den Ball dann auch vor sich liegen. „Kommst du auch?“ fragte sie lächelnd zu Brian rüber als sie die Hand der Leiterin nahm, welche ihr entgegen gestreckt war. „Brian, geht auch zum Essen. Aber erst wirst du abgeholt, immerhin dürfen wir deinen Termin bei Tante Doktor doch nicht zu spät kommen meine Kleine“ meinte diese nur und blickte entsprechend zu dem Blonden rüber. So sehr sie beide Kinder mochte, das sie beide zusammen war, wollte sie nicht. Es war schon schwer genug so an die Schwarzhaarige dran zu kommen, wenn er nun auch noch bei ihr hing würde es nur noch schwerer werden. Sie wusste das er etwas mitbekommen hatte, hatte es der Arzt ihr immerhin gesagt gehabt als Brian diesen was fragte. Zum Glück jedoch war sich keiner mit der Annahme sicher, da sich dies nicht direkt zeigte und somit konnte er nicht wissen was der Grund für dies alles war. Was nun kam, war für die Leiterin schon fast Alltag. Die Trotzphase von Mary, die das durchsetzen wollte. Was sie wollte und das war eben mit dem Blonden zum Essen gehen. „Ich will aber das er mitkommt“ meinte sie nur und entzog der anderen wieder die Hand um sie vor der Brust zu verschränken. „Das geht aber nicht und nun komm Marylin, wir haben keine Zeit“ meinte sie nur und war schon kurz davor die andere einfach hoch zu heben ehe Brian auf diese zutrat und ihr über die schwarzen Haare strich. „Geh ruhig schon mal vor, ich komm nach. Noch hab ich keinen Hunger“ meinte er nur als wäre das, das normalste der Welt und schritt dann in eine andere Richtung, die ebenfalls zum Essenssaal führte, aber weit weg von Mary war. Diese nickte nur und schritt brav und doch leicht traurig mit der Leiterin weg zu ihrem Platz. Wie immer saß sie leicht Abseits der anderen, während Brian wusste das er ebenfalls gleich geholt werden würde um zum Arzt zu gehen und immer nur dasselbe hören würde. Das er eben Besonders sein würde und gefördert werden müsste, machte Mary das was kleine Kinder mit Buchstaben Suppe eben gerne machte. Sie schrieb damit ihren Namen und zeigte es den Betreuerinnen, welche sie immer wieder sah. Die Leiterin Marie, der Betreuerin Katharina und Elisa. Mehr kannte sie nicht, zumindest nicht so wie diese drei. „Du sollst doch nicht damit spielen“ seufzte Marie nur und strich sich durch die Blonden Haare welche Sie hatte. „Du musst dich beeilen, deine Ärztin wartet schon. Nun komm schon“ meinte diese nur und sah nur das schmollende Gesicht der Kleinen welche dann den Löffel in die Suppe tauchte und dieser dann in ihrem Mund verschwand. Mary fand es irgendwie gemein, da konnte sie schon etwas und man freute sich irgendwie nicht darum. Immer wieder hörte sie nur, das sie zu der Tante Doktor musste und sich beeilen sollte. Sie aß dann so viel, sie noch herunter bekam und legte den Löffel neben den Teller, ehe dieser auch schon von einer der Küchenhilfen abgeräumt wurden. Kurz aufstehend, sich über die Kleider klopfend, schritt sie dann mit Marie gemeinsam zu ihrer Ärztin wo nun dasselbe folgen würde wie jeden Tag. Für sie noch immer ein kleines Spiel, für die Ärzte einer der Tests, welchem sich jeder Schüler unterziehen musste. Brian und Mary nur öfters, man hatte der kleinen mal erklärt weswegen dies wäre. Die Erklärung lief darauf hinaus, das man ihr nur sagte das sie wie alle anderen hier magische Kräfte hätte wie die Feen und Zauberer aus den Büchern, welche sie sich gerne anschaute und sie auch so etwas könnte. Bei der Tür ankommend, lächelte sie die Doktorin auch schon an ehe sie sich auf den selben Platz wie immer setzte. „Hallo Mary und hat das Essen geschmeckt?“ fragte die Ärztin sie nur während sie schon alles heraus holte. Ein farbloser Stein auf einem kleinen Dunklen Tisch damit die Veränderungen auch auffielen. „Ja hat es, es gab wieder Buchstaben Suppe“ meinte diese nur und lächelte die andere an. Marie hatte sich mittlerweile schon wieder auf den Weg woanders hin gemacht, so das Mary nun mit der Ärztin wie immer alleine war, Angst hatte die kleine keine. Sie war schon so oft hier gewesen und bisher war nie etwas geschehen vor dem sie Angst hatte, weswegen also sollte sie Angst haben? Einen Grund gab es ihrer Meinung nach immerhin nicht. „Das freut mich für dich“ meinte sie nur noch ehe sie die Kleine nun wieder anschaute und sich den Stift zum notieren bereit legte. „Wollen wir wieder schauen ob du den Stein noch schneller zum leuchten bekommst als sonst?“ fragte sie zunächst und kramte aus der Schublade einen Lutscher heraus. „Wenn du es schaffst den Stein schön zum Leuchten zu bringen und du mir sagen kannst welche Farbe es ist bekommst du den hier“ meinte sie nur und zeigte Mary was sie bekommen konnte. Diese freute sich nur und nickte. Konzentrierte sich leicht, wie immer auf den Stein und legte ihre Hände um diesen. Was da passierte notierte sich die Ärztin nur, das was sie sah war nun endlich das was sie gesucht hatten. Die Stärkste Kraft kristallisierte sich heraus, die Veranlagung welche sie in sich trug, selbst wenn sie nicht so klar war wie bei einigen anderen Schülern. Notiert wurde ein sanftes Blau, welches für die Wasserkraft Stand mit einem leichten Ton Schwarz. Ein Test nach dem anderen folgte somit, wie immer schaffte Mary alles, selbst wenn es etwas dauerte. Mit den neuen Ergebnissen würden sie zumindest etwas weiter kommen. So Endete dann zumindest diese Untersuchung, Mary nun wieder samt Lutscher über welchen sie sich freute ins Spielezimmer lassend, machte sich die Ärztin nun auf zur Leiterin, es gab einiges zu besprechen. Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)